Dies ist die Seite von Luzie

Luzie ...

ist eine im März 2003 drei Jahre alt werdende Häsin aus Birkenfeld. Sie stammt aus einer Zoohandlung und hat noch einen Bruder der im gleichen Haushalt wohnt aber seinen eigenen Käfig hat.


Ich kann oft ausserhalb meines Käfigs hoppeln,meine Mama und mein Papa müssen aber immer aufpassen da ich gerne viel kaputt mache. Ich habe dazu die ganze Wohnung, mal habe ich mehr und mal weniger Zeit. Im Sommer laufe ich auch gerne draussen.


In meinem Käfig mit ganz normalem Streu aus der Tierhandlung habe ich zum fressen etwas Trockenfutter. Abends bekomme ich meine Topf mit Salat und frischer Petersilie. Über den Tag esse ich gerne Äpfel, Möhren, trockenens Brot etc. Da ich sehr verfressen bin, klaue ich mir auch manchmal meine Leckerlies - wenn ich dran komme.


Ich habe seit Dienstag abend, (07.1.) einen eitrigen Abszess zwischen Kiefer und Speiseröhre.Meine Mama und mein Papa waren am selben Abend in der Tierklinik in Birkenfeld. Diese komische Ärztin sagte dass ich nur 50:50 habe um zu überleben. Ich bekam einen OP Termin für Freitag (10.1).Angeblich wäre es noch nicht schlimm und früher könnten sie mich nicht operieren, da sie keine Zeit haben. Da Mama und Papa aber sehr viel Angst um mich hatten und immer zwei Meinungen einholen, fuhren sie am Mittwoch, fest entschlossen dass der Abszess am selben Tag von irgend einem Tierarzt der Zeit hat rausoperiert wird, ins Saarland wo Mama her ist.


Dort gibt es einen tollen Tierarzt, der auch sehr bekannt ist und der hat uns richtig viel Hoffnung gemacht. Er sagte, er muss sehen ob man eine Verbindung zum Zahn herstellen kann, wenn ja dann kann man den Abszess nur öffnen und ausschaben, da ist allerdings nicht gewährleistet dass sowas nicht wieder kommt und der Kiefer auf Dauer zerfällt.Die OP lief ziemlich gut. Der Abszess konnte samt Stamm und Stiel rausoperiert werden, da es keine Verbindung zum Zahn gab. Dann, und dass ist wichtig, spritzte mir der Dr. Tarantelgift. Dass hört sich schlimm an, ist aber für den Organismus völlig ungefährlich. Es tötet aber am wirksamsten ab und hat sich sehr gut bewährt.


Jetzt habe ich das linke Auge entzündet. Mama war gestern wieder mit mir beim Dr. und der sagte dass meine Narbe, die im übrigen geklammert und neben der ein kleines Löchlein gelassen wurde um ggf. zu spülen, sehr gut aussehe. Sie war zum Erstaunen des lieben Dr. nicht einmal geschwollen, geschweige denn geeitert. Dass liegt daran, dass Mama mir über mein Streu im Käfig ein Spannbettuch gespannt hat und darüber noch meine Decke, damit ich keine Staubpartikel in die Wunde bekomme. Dass sollte man auch nach der OP eine Woche beibehalten und immer wenn Urin oder Bohnen drin sind, sofort säubern damit nichts in die Wunde kommt. Jetzt muss ich nächste Woche Freitag wieder hin, dann bekomme ich wieder mein Tarantelgift, und in zwei Wochen werden die Klammern gezogen. Mein Arzt hat gesagt, dass er nach der OP und davor ein Schmerzmittel gespritzt hat. Nach der OP auch ein Antibiotika. Ich glaube dass ich in einer Woche wieder ganz gesund bin. Wenn man diese Geschichte von Saarländern liest, die ein ähnliches Problem haben, empfehle ich Dr.Waschbüch aus Saarwellingen, er hat verdammt viel Ahnung und ist der beste Tierarzt den ich kenne.